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Posts mit dem Label "Universität Salzburg" werden angezeigt.

Home-Office für wissenschaftliche MitarbeiterInnen darf keine Grauzone sein!

Bereits lange vor der Pandemie haben zahlreiche   Studien   klar gezeigt, dass MitarbeiterInnen im Home-Office produktiver arbeiten als an der Betriebsstätte. MitarbeiterInnen nutzen ihre Flexibilität, um Arbeitszeiten und -bedingungen so zu gestalten, dass sie konzentriert und gut arbeiten können.   Sofern nicht Arbeitsmittel, die nur an der Betriebsstätte zur Verfügung stehen, das Arbeiten von zu Hause im Wege verhindern, ist Home-Office eine Win-win-Situation, weil die Mehrzahl der ArbeitnehmerInnen auch den Wunsch äußert, örtlich flexibel arbeiten zu dürfen. Die genaueren Bestimmungen zum Arbeiten von zu Hause werden in Betriebsvereinbarungen festgehalten, damit ArbeitnehmerInnen etwa im Falle von Unfällen während des Arbeitens zu Hause rechtlich abgesichert sind. Betriebsvereinbarungen müssen vom Betriebsrat verhandelt werden. Während der BR für das allgemeine Personal eine Home Office Betriebsvereinbarung abgeschlossen hat, wurde dies vom BR für das wissenschaftlich...

Flexible Unterstützung bei Betreuungspflichten

Forschende und Lehrende mit Betreuungspflicheten haben die alltäglichen Verpflichtungen in Arbeit und Familie in der Regel gut organisiert .  Problematisch wird es immer dann, wenn außertourliche Ereignisse auf den Plan treten. Wenn etwa Betreuungspersonen ausfallen oder Sie Konferenzen /Workshops besuchen wollen oder online Meetings zu Tagesrandzeiten stattfinden, damit ForschungspartnerInnen in verschiedenen Zeitzonen zusammenarbeiten können. Aus eigener Erfahrung wissen wir: in solchen Fällen hilft kein Betriebskindergarten, sonder hier sind flexible Lösungen gefragt. An einer Universität bietet sich hierfür die Zusammenarbeit mit Studierenden und ihren VertreterInnen an. Ein Pool aus interessierten und qualifizierten Studenten und Studentinnen , mit welchem Personen mit Betreuungsbedarf über eine Plattformlösung in Kontakt kommen, kann die nötige flexible Lösung für außerordentlichen Betreuungsbedarf darstellen.

PraeDoc-Stellen mit langfristiger Perspektive? Es wäre sinnvoll und möglich!

Für DissertantInnen, die an den Fachbereichen der Uni Salzburg als Universitäts-AssistentInnen arbeiten, ist in der Regel nach vier Jahren Schluss – ob die Dissertation verteidigt wurde oder nicht. Der Abschluss innerhalb dieser Zeit gelingt aber noch immer weniger als der Hälfte der PraeDocs. Während im Moment die Fachbereiche dafür bestraft werden – sie dürfen die Stellen erst mit Verzögerung neu ausschreiben – wäre es auch sinnvoll, weitere Anreize für die AbsolventInnen zu schaffen. Ein Gedankenexperiment von Philipp Kaysers.