Direkt zum Hauptbereich

Vom Privileg Ihre Interessen vertreten zu dürfen

 

Vor wenigen Wochen fragte mich meine Tochter, ob es nicht gefährlich wäre, sich im Betriebsrat für MitarbeiterInneninteressen zu engagieren. Sie hatte die NBC-Serie „Superstore“ über einen großen US-amerikanischen Gemischtwarenhandel auf Netflix gesehen. 

 In einigen Folgen wird gezeigt, wie die Geschäftsleitung rigoros gegen Bestrebungen der Belegschaft, ihre Interessen im Kollektiv zu vertreten, vorgeht. In nur wenigen Ländern haben wir - wie in Österreich - das Privileg, dass kollektive Interessensvertretung gesetzlich abgesichert ist und die Verhandlungen zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen auf unterschiedlichen Ebenen institutionalisiert sind. Kommen Sie zur Wahl am 11. und 12.7. oder geben Sie Ihre Briefwahlstimme ab und unterstützen Sie die LKU im Betriebsrat als starke Partnerin an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Arbeit und ihre Bedingungen zum Besseren zu gestalten. Damit sich weiter etwas ändert! 

Herzlichst Astrid Reichel

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

"A lot better than I thought it would be”

An employee summer party chat with Rector Lehnert about working with the LKU-led Betriebsrat

Kettenvertragsregelung neu: eine Zusammenfassung des UG §109

Die LKU setzt sich für eine Entschärfung des §109 ein. Dazu gibt es lokale Möglichkeiten, wir werden aber auch bundesweit mit Betriebsräten anderer   Unis und der Gewerkschaft zusammen arbeiten.  Unser Wiener Kollege Karl Reiter (Betriebsratsvorsitzender der Uni Wien) hat uns freundlicherweise erlaubt diesen Text zu verwenden. Der Text stellt eine komprimierte Fassung der Neufassung des  §109 dar.

PraeDoc-Stellen mit langfristiger Perspektive? Es wäre sinnvoll und möglich!

Für DissertantInnen, die an den Fachbereichen der Uni Salzburg als Universitäts-AssistentInnen arbeiten, ist in der Regel nach vier Jahren Schluss – ob die Dissertation verteidigt wurde oder nicht. Der Abschluss innerhalb dieser Zeit gelingt aber noch immer weniger als der Hälfte der PraeDocs. Während im Moment die Fachbereiche dafür bestraft werden – sie dürfen die Stellen erst mit Verzögerung neu ausschreiben – wäre es auch sinnvoll, weitere Anreize für die AbsolventInnen zu schaffen. Ein Gedankenexperiment von Philipp Kaysers.